Geschichte

Unsere Wurzeln

Der Obstbau in Südtirol hat eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert brachten Kuriere aus dem Land an der Etsch frisches und konserviertes Obst an die österreichischen und russischen Höfe. Mit der Eröffnung der Brennereisenbahn 1867 begann der Siegeszug dann europaweit. Im Zuge der gesteigerten Absatzmöglichkeiten wurde 1893 die erste Obstgenossenschaft in Algund gegründet. Weitere Gründungen folgten. Auch der Zweite Weltkrieg vermochte den Erfolg des Südtiroler Obstes nicht aufzuhalten. Bereits am 24. August 1945 schlossen sich unter dem Motto "Eintracht macht stark" mehrere Obstgenossenschaften zu einem neuen Dachverband zusammen:

Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG war geboren.

Aus den bescheidenen Anfängen mit neun ihm angehörigen Genossenschaften entwickelte sich der VOG schnell zur mittlerweile größten Vermarktungsorganisation für Äpfel in Europa. Seit dem Zusammenschluss mit der ESO im Jahr 1999 befindet sich das Unternehmen in der Restrukturierung. Waren es 2000 noch 33 Obstgenossenschaften, so zählt der VOG im Jahr 2011 nach mehreren Fusionen 16 Mitgliedsgenossenschaften. Darin vereint finden sich 5200 Produzenten, die auf 10.600 ha Anbaufläche zwischen 550.000 bis 600.000 t wertvolles Obst von höchster Produktqualität und bestem Geschmack ernten. Getragen von dem gemeinsamen Ziel, hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten, die Effizienz zu erhöhen und die Kosten zu senken. 

Mit dem Startschuss der neuen Vertriebsstrategie „VOG 2010“ am 01. August 2010 stellte sich der VOG den gewachsenen Herausforderungen des Marktes im neuen, grenzenlosen Europa.


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